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Grundprinzipien für die Auswahl von Schweißmaterialien

20.09.2024

Berücksichtigen Sie die physikalischen Eigenschaften, die mechanischen Eigenschaften,

und chemische Zusammensetzung der Schweißen Material

(1) Beim Schweißen von Baustahl wird im Allgemeinen das Prinzip der gleichen Festigkeit berücksichtigt und es werden Schweißzusätze ausgewählt, die den Anforderungen an die mechanische Leistungsfähigkeit der Verbindung genügen.

(2) Bei Schweißverbindungen ungleicher Stähle, z. B. zwischen niedriggekohltem Stahl und niedriglegiertem Stahl, werden im Allgemeinen Schweißzusätze gewählt, die niedrigeren Festigkeitsklassen entsprechen.

(3) Beim Schweißen von hitzebeständigem Stahl und Edelstahl ist neben der Festigkeit auch darauf zu achten, dass die chemische Hauptzusammensetzung des Schweißguts derjenigen des Grundwerkstoffs möglichst ähnlich ist.

(4) Enthält das Grundmaterial hohe Anteile schädlicher Verunreinigungen wie Kohlenstoff, Schwefel und Phosphor, sind Schweißzusätze mit hoher Rissbeständigkeit zu wählen, beispielsweise wasserstoffarme Schweißzusätze.

 

Berücksichtigen Sie die Betriebsbedingungen und die Leistungsfähigkeit der geschweißten Bauteile.

(1) Unter dynamischer und Stoßbelastung müssen Schweißverbindungen nicht nur eine hohe Zugfestigkeit und Streckgrenze aufweisen, sondern auch eine hohe Schlagzähigkeit und Plastizität besitzen. Daher sollten wasserstoffarme Schweißzusätze gewählt werden.

(2) Beim Schweißen in korrosiven Medien ist es notwendig, die Art, die Konzentration, die Arbeitstemperatur und die Korrosionsart (allgemeine Korrosion, interkristalline Korrosion, Spannungsrisskorrosion usw.) des Mediums zu unterscheiden, um geeignete Edelstahl-Schweißmaterialien auszuwählen.

(3) Beim Schweißen unter Verschleißbedingungen ist zwischen allgemeinem Verschleiß und Stoßverschleiß, Metall-auf-Metall-Verschleiß und abrasivem Verschleiß sowie Verschleiß bei Raumtemperatur und hohen Temperaturen zu unterscheiden. Zudem ist zu berücksichtigen, ob in korrosiven Medien gearbeitet wird, um geeignete Schweißzusätze für die Oberflächenbehandlung auszuwählen.

(4) SchweißerBei Arbeiten unter niedrigen oder hohen Temperaturen sollten Schweißmaterialien gewählt werden, die die mechanischen Eigenschaften bei niedrigen oder hohen Temperaturen gewährleisten.

 

Berücksichtigen Sie die Komplexität und die strukturellen Merkmale.

der geschweißten Bauteile sowie der Arten von Schweißverbindungen

(1) Schweißverbindungen mit komplexen Formen oder großer Dicke neigen aufgrund der hohen inneren Spannungen, die durch die Abkühlungsschrumpfung des Schweißguts entstehen, zu Rissen. Daher ist es notwendig, Schweißzusätze mit guter Rissbeständigkeit, wie z. B. wasserstoffarme und hochzähe Schweißstäbe, zu verwenden.

(2) Bei Verbindungen mit kleineren Nuten oder Verbindungen, bei denen die Wurzeldurchdringung streng kontrolliert werden muss, sollten Schweißzusätze mit größerer Eindringtiefe oder Eindringfähigkeit gewählt werden.

(3) Wenn bestimmte Schweißbereiche aufgrund eingeschränkter Bedingungen schwer zu reinigen sind, sollte die Verwendung von Schweißmaterialien in Betracht gezogen werden, die unempfindlich gegenüber Rost, Zunder und Ölreaktionen sind, wie z. B. saure Schweißstäbe, um Defekte wie Porosität zu vermeiden.

 

Berücksichtigen Sie die räumliche Lage der Schweißnaht.

Manche Schweißmaterialien eignen sich nur für bestimmte Schweißpositionen, das Schweißergebnis ist in anderen Positionen unbefriedigend. Andere Schweißmaterialien lassen sich in verschiedenen Positionen verarbeiten, wobei die Eigenschaften der jeweiligen Schweißposition bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten.

 

Schweißarbeitsbedingungen und Betriebsumgebung berücksichtigen

(1) Steht keine Gleichstrom-Schweißmaschine zur Verfügung, sollten Schweißmaterialien ausgewählt werden, die sowohl für Wechselstrom als auch für Gleichstrom geeignet sind.

(2) Wenn bestimmte Stähle (wie z. B. perlitischer hitzebeständiger Stahl) eine Spannungsarmglühung nach dem Schweißen erfordern, diese aber aufgrund von Anlagenbedingungen oder baulichen Einschränkungen nicht durchgeführt werden kann, sollten Schweißzusätze mit einer anderen chemischen Zusammensetzung als der Grundwerkstoff (z. B. austenitischer Edelstahl) gewählt werden, um eine Wärmebehandlung nach dem Schweißen zu vermeiden.

(3) Die Schweißmaterialien sollten unter Berücksichtigung der Gegebenheiten der Baustelle, wie z. B. der Feldarbeiten und der Schweißumgebung, angemessen ausgewählt werden.

(4) Wo sowohl saure als auch alkalische Elektroden die Anforderungen erfüllen können, sollten aufgrund der hohen Anforderungen an Betrieb und Bauvorbereitung von alkalischen Elektroden möglichst saure Elektroden verwendet werden.

 

Betrachten wir die Wirtschaftlichkeit des Schweißens.

(1) Unter der Voraussetzung, dass die Leistung gewährleistet ist, sollten Schweißmaterialien mit hoher Kosteneffizienz ausgewählt werden.

(2) Für primäre und sekundäre Schweißnähte mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen können unterschiedliche Schweißzusätze verwendet werden, und die Gesamtleistung der Schweißzusätze sollte nicht einseitig angestrebt werden.

 

Schweißeffizienz berücksichtigen

Bei Konstruktionen mit hohem Schweißaufwand sollten, sofern die Bedingungen es zulassen, möglichst viele hocheffiziente Schweißmaterialien wie Schweißdraht, Eisenpulver-Schweißstäbe, effiziente Edelstahl-Schweißstäbe usw. verwendet werden.