Schweißtechnik – Grundwerkstoffvorbereitung
Die Unedelmetallvorbereitung ist sehr wichtig für schweißen Qualität. Bei der Grundmetallvorbereitung müssen die Metalloberfläche und der Bereich innerhalb von 50 mm um die Schweißnaht sauber sein. Sie dürfen keine Zunder, Rost, Fett, Feuchtigkeit oder andere Verunreinigungen aufweisen. Diese können zu Rissen und Löchern in der Schweißnaht führen. Daher ist eine saubere Oberfläche für die Grundmetallvorbereitung unerlässlich.
Die Grundmetallvorbereitung ermöglicht das Herstellen von Nuten auf verschiedene Arten. Sie können spanende Bearbeitung, thermisches Schneiden usw. verwenden. Bogen Auskratzen, Absplittern oder Schleifen sind nicht zulässig. Bei der thermischen Schneidbearbeitung zur Grundwerkstoffvorbereitung muss die Oberflächenrauheit der Nut jedoch begrenzt sein. Bei Stahl bis zu 100 mm Dicke darf die Schnitttiefe ≤ 0,2 mm betragen. Bei dickerem Stahl liegt die Grenze bei ≤ 0,3 mm. Ist die Schnitttiefe tiefer oder sind Kerben oder Rillen vorhanden, müssen diese durch Schleifen oder Schweißen entfernt werden. Die Grundwerkstoffvorbereitung verbietet daher unsaubere Schnitte.
Die Grundmetallvorbereitung umfasst auch Walzfehler wie Laminierungen und Risse. Diese müssen zerstörungsfrei (ZfP) geprüft werden. Bei einer Laminierungsfehlerstelle an der Nutkante wird bei einer Länge von über 25 mm die Tiefe gemessen. Beträgt die Tiefe ≤ 6 mm, wird die Stelle abgeschliffen. Bei einer Tiefe > 6 mm wird die Stelle ebenfalls abgeschliffen und anschließend durch Schweißen repariert. Ist die Fehlertiefe jedoch größer als 25 mm, erfolgt eine Ultraschallprüfung. Der Fehler gilt nur dann als akzeptabel, wenn die Fehlerfläche (a × d) ≤ 4 % der Schnittfläche des Stahlblechs beträgt. Andernfalls wird die Stahlplatte verworfen. Bei inneren Laminierungsfehlern ist laut Grundmetallvorbereitung keine Reparatur erforderlich, wenn diese weit von der Nut entfernt (≥ 25 mm) und klein sind. Liegen sie jedoch zu nah an der Nut (
Noch ein Hinweis zur Grundmetallvorbereitung: Dünne Rostschichten, dünne Beschichtungen oder dünne Oxidschichten vom Schneiden stellen kein großes Problem dar. Sie enthalten wenig Wasser, sodass bei Mehrlagenschweißungen oder höherer Hitze die Gase entweichen können. Lose Zunderschichten oder starker Rost hingegen enthalten viel Wasser und können daher zu Poren führen. Aus diesem Grund gelten für die Grundmetallvorbereitung strenge Reinigungsregeln.
Kurz gesagt: Die Grundmetallvorbereitung sorgt für sauberen Stahl, glatte Schnitte und die Beseitigung von Fehlern oder die Aussortierung von Bauteilen. Dadurch werden Risse, Löcher und mangelhafte Verklebung vermieden. Führen Sie daher immer eine Grundmetallvorbereitung durch.











