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Schweißtechnik – Schweißumgebung

23.04.2026

TEIL 01 Anforderungen an die Windgeschwindigkeit für die Schweißen Umfeld

Für Stabelektrode Bogen Beim Schweißen mit Fülldraht und selbstschützendem Schweißen darf die maximale Windgeschwindigkeit in der Schweißumgebung 8 m/s nicht überschreiten. Beim Schutzgasschweißen sollte sie 2 m/s nicht überschreiten. Andernfalls sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um den Schweißbereich nicht zu beeinträchtigen. Für eine sichere Schweißumgebung ist Windschutz unerlässlich.

Erläuterung: Tests haben gezeigt, dass beim Stabelektrodenschweißen die Schutzwirkung von Schlacke und Gas auf das flüssige Schweißgut ab einer Windgeschwindigkeit von 3 m/s – beim Schutzgasschweißen und beim Fülldrahtschweißen ab 2 m/s – zerstört wird. Das heiße, flüssige Metall oxidiert durch den Sauerstoff der Luft, und der Stickstoff dringt in das Schmelzbad ein. Dies führt zu zahlreichen Poren in der Schweißnaht. Daher ist eine stabile Schweißumgebung unerlässlich. Bei der praktischen Anwendung sollte unter diesen Windbedingungen nicht geschweißt werden. Alternativ sollten Windschutzwände errichtet werden, um sicherzustellen, dass die maximale Windgeschwindigkeit im Schweißbereich die vorgegebenen Grenzwerte nicht überschreitet.

TEIL 02 Umstände, unter denen das Schweißen in der Schweißumgebung verboten ist

Schweißarbeiten sollten in der Schweißumgebung unter folgenden Umständen strengstens verboten sein:

  • Die relative Luftfeuchtigkeit in der Schweißumgebung beträgt mehr als 90 %.

  • Die Oberfläche des Schweißteils ist feucht oder Regen, Eis oder Schnee ausgesetzt.

  • Wenn die Schweißbedingungen nicht den Anforderungen der „Technischen Vorschriften für sicheres Schweißen“ entsprechen, birgt eine ungeeignete Schweißumgebung Risiken.

TEIL 03 Temperaturanforderungen für die Schweißumgebung

Die Temperatur der Schweißumgebung darf nicht unter -10 °C fallen. Bei Temperaturen unter 0 °C sind Heiz- oder Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die Grundmetalltemperatur im Bereich von mindestens dem Zweifachen der Stahlblechdicke und mindestens 100 mm in alle Richtungen der Schweißnaht und Schweißoberfläche nicht unter 20 °C fällt. Diese Temperatur darf während des Schweißprozesses nicht unterschritten werden. Die Kontrolle der Temperatur der Schweißumgebung ist unerlässlich.

TEIL 04 Besondere Anforderungen an eine Schweißumgebung bei niedrigen Temperaturen

Bei Schweißumgebungstemperaturen unter -10 °C müssen entsprechende Prozessqualifizierungsprüfungen unter diesen Bedingungen durchgeführt werden. Erst nach erfolgreicher Qualifizierung darf geschweißt werden; andernfalls ist das Schweißen strengstens untersagt. Beim Schweißen in kalter Umgebung ist besondere Vorsicht geboten.

Erläuterung: Gemäß GB50661-7.5.2 bis 7.5.4 beeinträchtigt eine nicht den Anforderungen entsprechende Schweißumgebung die Schweißkonstruktion. Es wird empfohlen, Schweißarbeiten an feuchten Werkstücken sowie bei Regen oder Schnee zu vermeiden. Feuchtigkeit ist die Quelle von Wasserstoff, und Wasserstoff ist einer der Hauptfaktoren für die Entstehung von Spätrissen beim Schweißen. Daher ist eine trockene Schweißumgebung unerlässlich.

Da niedrige Temperaturen Stahl spröde machen und die Abkühlgeschwindigkeit in der Wärmeeinflusszone des Grundwerkstoffs beim Schweißen beschleunigen, entstehen leicht gehärtete Gefüge. Dies ist ungünstig beim Schweißen niedriglegierter, hochfester Stähle mit relativ hohem Kohlenstoffäquivalent, insbesondere bei dicken Blechen und Verbindungen mit hoher Beanspruchung. Selbst niedriggekohlter Stahl kann Kaltrisse bilden. Daher enthält diese Spezifikation spezifische Vorgaben für das Schweißen in einer Niedertemperaturumgebung. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Schweißumgebung kontrolliert werden muss, um Kaltrisse zu vermeiden.

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